Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer

Irgendwo im weiten Meer liegt die Insel Lummerland, auf der genau vier Menschen wohnen: König Alfons der Viertel-vor-Zwölfte (Uwe Ochsenknecht) und seine drei Untertanen: Lokomotivführer Lukas (Henning Baum), Ladenbesitzerin Frau Waas (Annette Frier) und Herr Ärmel (Christoph Maria Herbst). Als der Postbote  dann eines Tages ein falsch adressiertes Paket abliefert, ist die kleine Insel um einen Bewohner reicher – um ein kleines Kind namens Jim Knopf. Doch weil sich König Alfons einige Jahre Sorgen über eine mögliche Überbevölkerung von Lummerland macht und Lukas‘ Lokomotive Emma stilllegen will, brechen Lukas und Jim gemeinsam mit Emma in ein Abenteuer auf, bei dem sie auf Piraten, Drachen und den Kaiser von Mandala treffen…

Ready Player One in 3D

Star-Regisseur Steven Spielberg verfilmt den gleichnamigen SciFi-Kultroman und liefert damit eine Ode an Virtual Reality und die Popkultur der 80er-Jahre.- Im Jahr 2045 ist die virtuelle Welt OASIS für den Teenager Wade (Tye Sheridan) die einzige Ablenkung von seinem bedrückenden Alltag. Wie Millionen andere User sucht er nach den Easter Eggs, die der OASIS-Erfinder James Halliday (Mark Rylance) hinterlassen hat. Denn vor seinem Tod versteckte der 80er-Jahre-Fan Halliday mehrere Schlüssel in der OASIS. Und wer als erstes alle Schlüssel findet, erbt das 500 Milliarden Vermögen und die Firma des Exzentrikers - und damit die OASIS. Als Wade es endlich schafft, den ersten Schlüssel zu ergattern, erregt er damit aber nicht nur die Aufmerksamkeit der Medien. Nolan Sorrento (Ben Mendelsohn), Oberhaupt das globalen Konzerns IOI, setzt eine ganze Armee an Avataren auf die Jagd nach den Schlüsseln an. Um OASIS zu besitzen, ist Sorrento bereit, alle Regeln zu brechen. Und so ist schon bald das Leben von Wade und seinen Freunden auch in der realen Welt in Gefahr.

Die Verlegerin

In Steven Spielbergs Hohelied auf die Pressefreiheit glänzen Meryl Streep und Tom Hanks als ungleiches dynamisches Duo, das der Washington Post durch die mutige Veröffentlichung der Pentagon Papers zu Renommee verhilft. - Steven Spielberg erzählt die wahre Geschichte von der Aufdeckung eines der größten Politskandale in den USA, wie die Washington Post dem Beispiel der New York Times folgt und trotz drohender Klage die Pentagon Papers veröffentlicht, in denen vier US-Regierungen der Lüge über den Vietnamkrieg überführt werden. Er konzentriert sich dabei auf zwei ungleiche Entscheidungsträger der Zeitung, die damals noch nicht die überregionale Bedeutung der Times hatte, den umtriebigen, risikofreudigen Vollblutjournalisten und Chefredakteur Ben Bradlee und die vorsichtige, zu Anfang unsichere Verlegerin Kay Graham, die ihren Job von ihrem Mann geerbt hat und schließlich größten Mut beweist. Spielberg besetzte sie mit seinem aktuellen Lieblingsschauspieler Tom Hanks - es ist ihre fünfte Zusammenarbeit - und Meryl Streep. Aus heutiger Sicht wirkt es komisch, wie kistenweise Kopien auf einem eigenen Flugzeug-Sitz mitfliegen und an Münztelefonen telefoniert wird. Die Spionage-Elemente sorgen aber vor allem für zusätzliche Spannung und Dynamik in einer Handlung, die zu großen Teilen aus pointierten Diskussionen besteht, sei es im Newsroom oder bei der Titelheldin im prunkvollen zu Hause. Im Kern geht es um den inneren, moralischen Kampf, sich für die Veröffentlichung zu entscheiden. Spielberg schildert dabei auch eindrücklich, wie schwer es für Kay ist, sich in der Männer-dominierten Medien- und Politbranche durch zu setzen, überhaupt respektiert zu werden.